Muttertag im Haymon

10. Mai 2020

Bereits im antiken Griechenland wurden Feste zu Ehren von Rhea, der Mutter aller Götter, gefeiert.

Im 13. Jahrhundert wurde in England von König Heinrich III. der „Mothering Day” eingeführt. Die ursprüngliche Idee war es, der Kirche als religiöse Mutter zu huldigen. Bald wurde dieser Tag auch dazu genutzt, sich zu versammeln und gemeinsam mit der Familie den Tag zu verbringen, um die Mütter zu ehren. Dieser Brauch ging jedoch zwischenzeitlich wieder verloren.

Der Muttertag, so wie wir ihn heute kennen, geht auf die amerikanische Frauenbewegung zurück. Als Begründerin des Muttertages gilt die Amerikanerin Anna Marie Jarvis, die in Grafton (West Virginia) am 12. Mai 1907 einen Gedenktag zu Ehren ihrer zwei Jahre zuvor verstorbenen Mutter veranstaltete. Mit dem Ziel einen Ehrentag für alle Mütter zu etablieren, wurde im Jahr darauf ein Gottesdienst in der örtlichen Methodistenkirche abgehalten, bei dem man 500 weiße Nelken an alle anwesenden Mütter verteilte.

In den nachfolgenden Jahren organisierte Anna Jarvis eine landesweite Kampagne, um den Ehrentag für Mütter in allen amerikanischen Staaten einzuführen. Dank der Unterstützung von Geschäftsleuten, Geistlichen, Frauenvereinen und Politikern, machte Präsident Woodrow Wilson schließlich im Jahr 1914 den Muttertag zu einem offiziellen Feiertag, der jedes Jahr am zweiten Sonntag im Mai stattfinden sollte.

Bald darauf gelangte die Idee auch nach Europa – zunächst nach England, Skandinavien und in die Schweiz. In Deutschland etwa wurde der Muttertag auf Initiative des Verbandes Deutscher Blumengeschäftsinhaber im Jahr 1923 eingeführt.

Muttertag

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